Autor: Peter Balogh

  • Reinhold Rebhandl

    ON PAINTING II.

    Malerei, Zeichnung, bemalte Fotografie und Objekte sind die wesentlichen Medien des Konzeptkünstlers Reinhold Rebhandl. Die Arbeiten werden in Bildwänden und Installationen so zusammengeführt, dass sich „im komplexen Überlagern und im Oszillieren von Sinn und Bedeutung“ (©Markus Mittringer) neue Denkmöglichkeiten eröffnen. Insofern sind seine Arbeiten auch als Kommentar zu Moderne und Postmoderne zu verstehen, dem eine starke ironische Komponente innewohnt.    

    Schwerpunkte setzt Rebhandl im Bereich der Malerei, in die er Texte, Aspekte der Mode, die Bedeutung von Farben in den unterschiedlichsten Kontexten, Elemente aus der Medienwelt, gesellschaftspolitische und globale Entwicklungen sowie für ihn relevante Formen und Symbole einfließen lässt.

    Die „Unbestechlichkeit“ (© Robert Pfaller) im künstlerischen Vorgehen und die diesem zugrundeliegenden, persönlichen Qualitätskriterien kennzeichnen seine Arbeit der letzten vier Jahrzehnte, die ganz nebenbei auch das gesellschaftlich geprägte Künstler*innenbild kritisch hinterfragt.

    Die räumliche Situation vor Ort betrachtet Reinhold Rebhandl als wesentlichen Teil der Ausstellungskonzeption.

    Für die kleinen Räume im Magazin Mayergasse entwickelt der Künstler ein Konzept mit ungegenständlichen Malereien verschiedener Größe und einer reduzierten Palette, die vorwiegend von Weiß- und Gelbtönen geprägt ist.

    Im formalen und farblichen Zusammenspiel der Malereien eröffnen sich für die Betrachter*innen neue Denkräume und Assoziationsebenen.

    Mögliche inhaltliche und formale Brechungen durch Kunstwerke aus anderen Kontexten und Verweise auf andere Werkgruppen, sind Teil der konzeptuellen Vorgangsweise des Künstlers.

    5. Juni 2026 19:00 Uhr – Vernissage

    11. Juni 2026 19:00 Uhr – Im Rahmen der „Langen Nacht der Praterstraße“ spricht der Philosoph Robert Pfaller mit Reinhold Rebhandl über das künstlerische Werk.

    26. Juni 2026 17:00 Uhr – Finissage

    Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.

  • Günter Hainzl

    Circle of Nature

    Vernissage: Freitag, 08. Mai 2026, 18:30 Uhr

    Finissage: Freitag, 29. Mai 2026, 18:30 Uhr

    Dieses Projekt wird im Rahmen der Kulturförderung vom Bezirk Leopoldstadt gefördert.

  • Gilles Gubelmann

    15. April – 29. April 2026

    Vernissage: 15. April 2026, 18:00 Uhr

    Roman Sadnik singt Amy Winehouse, Cat Stevens und Sia

    D0 + Fr: 16:00 bis 19:00 Uhr, Sa: 14:00 bis 18:00 Uhr, So: 11:00 bis 14:00 Uhr

    Finissage Mittwoch, 29. April 2026, 16:00 bis 20:00 Uhr

    Die hier gezeigten Arbeiten auf Papier entfalten sich im Spannungsfeld
    der Alchemie der Farben und der Magie der Naturelemente. In vielen
    Motiven lassen sich Anklänge an minerale Welten erkennen:
    sedimentartige Strukturen, Verdichtungen, Ablagerungen. Farbe erscheint
    nicht als bloßes Mittel der Darstellung, sondern als eigenständiges
    Material mit innerer Dynamik.
    Charakteristisch sind die Tiefe und die feinen Schattierungen, die durch
    den physischen und spontanen Gestus des Künstlers entstehen. Die
    Arbeiten sind weniger Abbilder als Festhalten von Momenten – Spuren
    einer konkreten Bewegung, einer situativen Entscheidung.
    Die Werke entstehen ohne Einfluss KI-generierter Verfahren. Sie sind
    Resultat leiblicher Präsenz, materieller Auseinandersetzung und
    individueller Handschrift.

  • Lym Moreno

    09. April – 12. April.2026

  • Hanna Hollmann

    20. März – 3. April 2026

  • Klaus Stattmann

    16. Jänner 2026 – 14. Februar 2026

    BÜROKRATIE ALS LANDSCHAFT

    In seiner aktuellen Ausstellung zeigt Klaus Stattmann neue Arbeiten, die ein neues Stadium markieren.

    Ausgehend von Formularen, Zahlscheinen und digitalen Rasterstrukturen werden administrative Systeme nicht als Ordnung, sondern als Terrain lesbar: als Landschaften aus Verzögerung, Widerstand und Übergangszonen. Die Bilder zeigen keine Abläufe und keine Funktionen. Sie zeigen Zustände.

    Wo auch immer 2.0 und Informelles Warten 2.0 stehen im Zentrum der Ausstellung. Beide Arbeiten begreifen Bürokratie nicht als Maschine, sondern als Gelände – als Raum, in dem Bewegung geführt, gebremst oder auf unbestimmte Zeit gehalten wird. Figuren erscheinen nicht als Akteure, sondern als Maßstäbe. Linien und Eintragungen als Spuren von Versuchen.

    Die Landschaften dieser Bilder sind nicht leer, aber unbestimmt. Bedeutung entsteht nicht im Fluss der Information, sondern dort, wo Prozesse auf Widerstand treffen. Wo etwas nicht weitergeht, wird es erfahrbar.

    Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme eines Systems im Schwebezustand: zwischen analoger Geste und digitalem Prozess, zwischen Eintragung und Verschwinden, zwischen Bewegung und Stillstand.

  • die Winterpalette

    „die Winterpalette“ – eine Gemeinschaftsausstellung und eine Begegnung zwischen Schmuck und abstrakter Malerei

    Zwischen 11. und 14. Dezember 2025 präsentieren Maria Dakopoulou, Cornelia Gänger, Bettina Laimer-Sutner, Stephanie Bacher und Verena Hobl ausgewählte Werke.

  • Marzena Karamon

    14. November – 6. Dezember 2025

    FLINTA. Scham. Nein, Danke.

    Eine Ausstellung über Scham, Körper, gesellschaftliche Erwartungen und Selbstermächtigung.

    In Malerei und Collage zeigt Marzena Karamon fragmentierte, kraftvolle Figuren, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Zerrissenheit und Freiheit stehen.

    Unvollständige Körper, Stimmen ohne Raum – ein Spiegel gesellschaftlicher Strukturen, die bestimmen, wer gesehen und gehört wird.

    Ihre Arbeiten fragen, was wir sehen wollen und was wir lieber unsichtbar halten.

    Die Ausstellung ist eine Einladung, das Unsichtbare sichtbar zu machen.

    FLINTA. Scham. Nein, Danke. ist ein visuelles Manifest gegen gesellschaftliche Normen und Rollenbilder, und für das Recht, sich selbst zu definieren.

    Es ist ein Plädoyer für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und die Freiheit, sich nicht zu schämen.

  • Unitá

    Heimat – Identität – Einheit

    Gastfreundschaftliche Einladung

    Samstag, 11. Oktober 2025 von 15:00 – 17:00 Uhr 1020 Wien, Mayergasse 3 Gehsteig vor dem MAGAZIN MAYERGASSE

    Kontext: der Film “austroschwarz” von Mwita Mataro Szene: Teppiche, Sitzkissen, ein Banner, Musik zu jeder viertel Stunde, Redner_innen, Gäste

    Teilnehmer_innen | Redner_innen:

    Dalia Hassan, Künstlerin, Moderation

    Barbara Ungepflegt, Performance Künstlerin

    Dr. Ruby Jana Sircar

    Anna Cseri, Kunsthistorikerin, Vorsitzende der Kulturkommission Leopoldstadt

    Dr. Andreas Spiegl, Kulturwissenschafter

    Ute Burkhardt-Bodenwinkler, Kunstverein fAN

    Siunner / Holfeld Performance

    Mwita Mataro

    Kimyan Law, Musiker

    Persy-Lowis Bulayumi, Sozialpädagoge

    Hannah Lowe, Akademie der Bildenden Künste, Banner

    Kontext:

    Der Protagonist Mataro setzt sich mit der Frage auseinander, was der Begriff Heimat für ihn und andere schwarze Österreicher_innen bedeutet. Mataro will aufzeigen, dass sich auch er, ein gebürtiger Salzburger, als Österreicher fühlen darf ohne dabei den Anspruch auf den Heimatbegriff all jenen zu überlassen, die ihn als ein exklusives Gut betrachten.

    Der Dokumentarfilm „austroschwarz“ begleitet den Musiker, Aktivisten und Kulturarbeiter Mwita Mataro. Er gibt darin Einblicke in sein Leben als schwarzer Mensch, die vor allem weiße Menschen darauf aufmerksam machen sollen, dass die Lebensrealität schwarzer Personen eine gänzlich andere ist. „AUSTROSCHWARZ“ ist ein Dokumentarfilm, der den schwarzen österreichischen Musiker Mwita Mataro portraitiert und ihm bei seiner Reise durch Österreich folgt. Der Film ist somit eine Mischung aus Roadmovie, Biopic und Essayfilm. 

    Mataro geht es weniger darum rassistische Strukturen und Mechanismen aufzuzeigen, sondern vielmehr einen Film zu schaffen, der positiv in die Zukunft blickt und auch die schwarze Bevölkerung bestärkt und empowered.

  • Körper Raum – Raum Körper

    Carmen Brucic | Claudia Fritz | Judith Klemenc

    Milena Meller | Zita Oberwalder | Christine S. Prantauer

    Nora Schöpfer | Maria Vill | Margret Wibmer

    Vernissage am 4. Oktober 2025 um 11:00 Uhr

    zur Ausstellung spricht Margit Zuckriegl, Kuratorin und Kunsthistorikerin

    Finissage am 19. Oktober 2025 von 11:00 – 15:00 Uhr

    11:00 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Karin Pernegger, Kuratorin und Kunsthistorikerin

    Kunstverein MAGAZIN MAYERGASSE

    fAN

    Land Tirol

    Urban Jungle Vienna

    Supersense

    FOTO WIEN 2025

    In dem kollektiv konzipierten Projekt setzen sich Carmen Brucic, Claudia Fritz, Judith Klemenc, Milena Meller, Christine S. Prantauer, Nora Schöpfer, Maria Vill, Margret Wibmer und Zita Oberwalder mit den Beziehungen von Körper und Raum auseinander. Gesellschaftskritische und identitätspolitische sowie poetische, ökologische und philosophische Reflexionen kommen sich dabei in Erörterung der Wahrnehmung von Wirklichkeiten nahe und öffnen Festschreibungen und Begrenzungen. Konzept und Organisation des Projektes verweisen auf die Möglichkeiten feministischer Selbstermächtigung und thematisieren den Körper – auch und gerade angesichts von Virtualisierungstechnologien und Künstlicher Intelligenz: als Ort, von dem aus wir die Welt wahrnehmen.
    Das Medium Fotografie wird dabei durch installative, malerische und objekthafte Herangehensweisen erweitert. Im gemeinsamen Prozess wird das Projekt für jeden neuen Ort formal und inhaltlich weiterentwickelt. 2024 wurde eine erste Version des Projektes im FOTOFORUM Innsbruck gezeigt.