ON PAINTING II.

Malerei, Zeichnung, bemalte Fotografie und Objekte sind die wesentlichen Medien des Konzeptkünstlers Reinhold Rebhandl. Die Arbeiten werden in Bildwänden und Installationen so zusammengeführt, dass sich „im komplexen Überlagern und im Oszillieren von Sinn und Bedeutung“ (©Markus Mittringer) neue Denkmöglichkeiten eröffnen. Insofern sind seine Arbeiten auch als Kommentar zu Moderne und Postmoderne zu verstehen, dem eine starke ironische Komponente innewohnt.
Schwerpunkte setzt Rebhandl im Bereich der Malerei, in die er Texte, Aspekte der Mode, die Bedeutung von Farben in den unterschiedlichsten Kontexten, Elemente aus der Medienwelt, gesellschaftspolitische und globale Entwicklungen sowie für ihn relevante Formen und Symbole einfließen lässt.
Die „Unbestechlichkeit“ (© Robert Pfaller) im künstlerischen Vorgehen und die diesem zugrundeliegenden, persönlichen Qualitätskriterien kennzeichnen seine Arbeit der letzten vier Jahrzehnte, die ganz nebenbei auch das gesellschaftlich geprägte Künstler*innenbild kritisch hinterfragt.
Die räumliche Situation vor Ort betrachtet Reinhold Rebhandl als wesentlichen Teil der Ausstellungskonzeption.
Für die kleinen Räume im Magazin Mayergasse entwickelt der Künstler ein Konzept mit ungegenständlichen Malereien verschiedener Größe und einer reduzierten Palette, die vorwiegend von Weiß- und Gelbtönen geprägt ist.
Im formalen und farblichen Zusammenspiel der Malereien eröffnen sich für die Betrachter*innen neue Denkräume und Assoziationsebenen.
Mögliche inhaltliche und formale Brechungen durch Kunstwerke aus anderen Kontexten und Verweise auf andere Werkgruppen, sind Teil der konzeptuellen Vorgangsweise des Künstlers.
5. Juni 2026 19:00 Uhr – Vernissage
11. Juni 2026 19:00 Uhr – Im Rahmen der „Langen Nacht der Praterstraße“ spricht der Philosoph Robert Pfaller mit Reinhold Rebhandl über das künstlerische Werk.
26. Juni 2026 17:00 Uhr – Finissage
Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.

























